DIE REGELN AOP

 

Mit dem Qualitätskürzel AOP für «Appellation d’Origine Protégée» werden staatlich kontrollierte traditionelle Produkte ausgelobt. Sie müssen einen historischen Bezug zur Herkunft haben und nach althergebrachtem Wissen verarbeitet werden. In einem Pflichtenheft sind klare und strenge Herkunfts-, Herstellungs- und Qualitätsanforderungen definiert.

 

Nur Emmentaler, der nach dem AOP-Pflichtenheft hergestellt wurde und mindestens 18 von 20 möglichen Taxationspunkten erhält, gelangt als Emmentaler AOP in den Verkauf. Der Willisauer Emmentaler der Regio Chäsi in Kottwil gehört dazu. Sie ist die grösste AOP-Käserei der Schweiz. Die heutigen Sbrinz-Käsereien, neben Schülen der Regio Chäsi weitere 29 ausgesuchte Tal- und Alpkäsereien in der Innerschweiz, arbeiten ebenso nach den strengen Richtlinien der AOP-Vereinigung und Sbrinz-Sortenorganisation.

 

Geografie und Geschichte
Die mit AOP gezeichneten Lebensmittel sind Naturprodukte mit einer Identität, die stark an ihr Ursprungsgebiet gebunden ist. Es ist das «Terroir» mit seinen geographischen, topographischen und klimatischen Bedingungen, sowie die Herstellung und die Produzenten, die dem Produkt seine Einzigartigkeit verleihen.

 

Gesetzliche Garantie
AOP ist ein Qualitätszeichen, das vom Schweizer Gesetz geschützt wird. Es sind Nahrungsmittel, die in ihrem «Terroir» stark verankert sind. Der geschichtliche Hintergrund garantiert die Tradition, die auch von den Produzenten respektiert wird. Die «Appellation d’Origine Protégée (AOP)» garantiert, dass alle Herstellungsetappen der Spezialität von der Produktion, über die Verarbeitung bis hin zur Veredelung im Ursprungsgebiet stattfinden.

 

 

 

 

 

 

 
 
   
 
   
 
   
 
   

 

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